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Gretchenfrage der Cocktailwelt: geschüttelt oder gerührt?

Shaken, das wirkt auf uns wie die verheißungsvolle Vorfreude auf einen lässigen Abend, auf die coole Party – lebendig, dynamisch, jugendlich, voller Tatendrang. Rühren hingegen sieht auf den ersten Blick nach nobler Zurückhaltung aus, nach selbstbewusster Nonchalance. Ich brauche den großen Auftritt nicht, ich weiß was ich mache, signalisiert es uns. Aber was steckt jetzt hinter den Zubereitungsarten und wann wende ich welche an?

Zuerst das Verbindende – bei beiden Arten ist Eis im Spiel, um den Cocktail zu kühlen. Das geschieht beim kräftigen Shaken freilich etwas schneller als beim gemächlichen Rühren. Allerdings werden geschüttelte Cocktails dadurch auch rascher mit Wasser verdünnt. Mehr als 10 bis 15 Sekunden braucht ihr einen Cocktail daher auch nicht zu schütteln. Beim Rühren soll es mindestens doppelt so lange dauern.

Jetzt zur eigentlichen Frage, welche Zubereitungsart soll ich anwenden. Als Faustregel gilt: Drinks werden geschüttelt, wenn sich die einzelnen Zutaten nicht so leicht verbinden lassen. Das ist der Fall, wenn Säfte und Sirups, Sahne oder Eiweiß im Spiel sind. Das schütteln emulgiert die Zutaten und schlägt den Drink auf, das verändert die Textur. Er wird mit Sahne cremiger und mit Fruchtsäften leicht schaumig. Dein Shake-Fertigkeiten üben kannst du zum Beispiel bei folgenden Cocktails: White Lady, Mai Tai, Gin Basil Smash, New York Flip, Cosmopolitan, Grasshopper

Gerührt werden fast alle Drinks, in denen nur Spirituosen zum Einsatz kommen, diese vermengen sich ganz unkompliziert bei gleichmäßigem Rühren mit dem Barlöffel. Die Textur verändert sich dabei nicht. Der Drink wird lediglich gleichmäßig gekühlt. Das sieht vielleicht nicht so spektakulär aus, hat aber alles seinen Sinn. Gerührt werden z.B. Gimlet, Manhattan, French Connection, Americano und Negroni.

Stellt sich noch eine Frage. Wieso bestellt Bond seinen Vodka Martini geschüttelt, wenn er doch nach unserer Einteilung gerührt werden müsste? Unsere nicht-wissenschaftliche Erklärung: So ein Geheimagent steht ja ständig unter Zeitdruck, fürs Genießen bleibt da nicht lange Zeit. Und wir haben gelernt, geschüttelt wird der Drink schneller kalt. Dann braucht Bond seinen perfekt gekühlten Vodka Martini nur noch elegant hinunterzustürzen, bevor er sich auf den Weg macht, den nächsten Bösewicht zu jagen.

Wir haben’s nicht so eilig und üben indessen noch das richtige Schütteln und Rühren – für den Anfang kann man auch ein großes Marmeladenglas als Shaker zweckentfremden. Für die formvollendete Vorführung findet ihr aber auch Shaker und Barlöffel bei uns im Shop.



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